Markus Knust

Zurück

Der Text über Markus ist schwer zu schreiben, da es viel zu sagen gäbe, manches sich aber nicht in Worte fassen lässt. Markus Knust fand seinen Weg zu zerSchmetterling dadurch, dass er mein WG-Mitbewohner ist, deswegen zwangsläufig von dem ganzen Projekt erfahren hat und schließlich seine Neugierde gewann und, sofern es seine Zeit zuließ, mithalf.
Am Set war er als Set-Runner tätig, sowie als allermanns Freund, als der er toll beim Film mitarbeitete. Und auch Markus hätte viele andere Dinge zu tun gehabt, als bei dem Film mitzumachen - am ersten Drehtag nahm er sich zwei Stunden Auszeit, um "mal schnell seine Diplomarbeit abzugeben" und danach wieder zum Set zu fahren und weiter zu arbeiten - Wow!
Doch seine Funktion am Set ist bei weitem nicht alles, was er für den Film getan hat. Markus züchtet Schmetterlinge - in unserer Wohnung. An dieser Stelle wird klar, dass viele meiner Inspirationen zu dem Film mehr oder weniger direkt von ihm kamen. Auch Dialogfetzen mit ihm sind zum Teil in abgewandelter Form mehrfach in dem Film zu finden. Die Faszination für das Schmetterlingsmotiv ist mit Sicherheit zu einem großen Teil ihm zu verdanken, ihm und seinen faszinierenden Erzählungen über diese rätselhaften Tiere, mitten in der Nacht, bei einem heißen Tee.
Doch auch über diese Funktion hinaus ist Markus viel für zerSchmetterling zu verdanken. Als Schmetterlingszüchter konnte er Kontakt mit anderen Züchtern herstellen, wodurch es uns möglich war, das Motiv so ausführlich in den Film einzubauen, wie es uns schließlich gelungen ist. Auch konnte er uns stets aus wissenschaftlicher Perspektive zu den Möglichkeiten und zu den Motiven beraten, was uns sehr geholfen hat, den Film so umzusetzen, wie er nun ist.
Danke Markus, für deine aktive aber auch für deine passive Hilfe bei diesem Film!