Raupe

Die Raupe ist das Nähren, das Fressen. Für diesen Prozess zeigt sich in erster Linie Stephan Greitemeier verantwortlich. Er bekam auf das Wildeste Unmengen an Informationen und Ideen an und in den Kopf geworfen und gepresst, solange bis sein Blut seine Stirn benetzte.
In unzählbaren Stunden wurde diskutiert, philosophiert, assoziier und dissoziiert. Schließlich gebar Stephan dann ein Werk, irgendwo auf dem Schlachtfeld zwischen Genie und Wahnsinn. Doch Schlachtfelder sind zum sterben da und nicht zum leben. So verreckte es elendig in einem Graben, blutete aus und in einem Wimmern färbte die Welt sich rot.

Doch in dieser dunklen Stunde, voller geronnen Blutes hallte ein Schrei über die Welt; und die Metamorphose ward vollbracht.
Nach einem wahrlich schlimmen Tod, erhob sich die Raupe und begann, sich ihren Kokon zu bauen - nun musste sie reifen.